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Trowalisieren

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Was ist Trowalisieren?

Trowalisieren ist ein trennendes Verfahren zur Oberflächenbearbeitung. Technisch wird es Gleitschleifen oder Gleitspanen genannt. Das Trowalisieren wird häufig für metallische Werkstück verwendet. Jedoch werden auch Werkstücke aus Kunststoff oder Keramik trowalisiert. Es wird in der Industrie häufig eingesetzt, da mehrere Verfahrensprozesse gleichzeitig zur Oberflächenbearbeitung durchgeführt werden können. Vom Entgraten und Verrunden über Glätten und Polieren bis zum Mattieren und Schleifen kann die Oberfläche von Werkstücken behandelt werden. Das Wort Trowalisieren geht auf das Unternehmen Walther Trowal zurück. In den 1940er Jahren nutze das Unternehmen erstmals eine rotierende Trommel mit Schleifkörpern zur Oberflächenbearbeitung von Werkstücken. Seit 1951 ist das Wort beim Deutschen Patent- und Markenamt eingetragen.

Wie funktioniert Trowalisieren?

Beim Trowalisieren wird das Werkstück zusammen mit einem Schleifmittel und Schleifkörpern in eine rotierende Trommel gegeben. Als Schleifkörper werden beispielsweise spezielle Steine benutzt. Die Trommel ist aus Stahl gefertigt, damit sie den hohen Belastungen der rotierenden Bewegung standhält. Zur Lärmminderung wird die Innenseite der Trommel mit einem Kunststoff ausgekleidet. Wenn die Trommel in rotierende, manchmal auch oszillierende, Bewegung gebracht wird, gleiten die Schleifkörper in gleichen Mustern am Werkstück entlang und nehmen so z.B. Grat ab. Das Schleifmittel hat die Aufgabe den abgenommenen Grat abzutransportieren. Zusätzlich kann das Schleifmittel mit weiteren Substanzen versetzt werden, um Korrosion zu verhindern, Fette und Öle zu entfernen oder Adhäsion von flachen Werkstücken zu minimieren.

Gibt es einen Unterschied zwischen Trowalisieren und Gleitschleifen?

Nein, Trowalisieren und Gleitschleifen beschreiben den technisch gleichen Prozess und beide Begriffe werden synonym benutzt. Abhängig von der Bewegung der Trommel wird allerdings zwischen folgenden Varianten beim Trowalisieren unterschieden:

  • Trommelgleitschleifen

  • Vibrationsgleitschleifen

  • Tauchgleitschleifen

  • Schleppschleifen

  • Fliehkraftgleitspanen

  • Druckfließläppen

Was ist eine Trowalisierungsmaschine?

Als Trowalisierungsmaschine wird die rotierende oder oszillierende Trommel inklusive der Schleifkörper und des Schleifmittels bezeichnet. Je nach Anforderung an die Oberflächengüte des Werkstücks werden unterschiedliche Schleifkörper und Schleifmittel in verschiedenen Trommeln verwendet. Bei größeren Trommeln oder einer Aneinanderreihung von mehreren Trommeln kann von einer kompletten Anlage zum Trowalisieren gesprochen werden.

Welches Material wird beim Trowalisieren eingesetzt?

Beim Trowalisieren werden Schleifkörper (auch Steine genannt) und ein Schleifmittel eingesetzt. Die Schleifkörper, die in der rotierenden Trommel liegen, bestehen häufig aus Keramik. Teilweise kommen auch Kunstharze zum Einsatz. Die wichtigste Eigenschaft der Schleifkörper ist eine hohe Dichte, damit sich die Schleifkörper beim eigentlichen Gleitprozess nicht verformen. Abhängig von Form, Aufbau und gewünschter Oberflächengüte eines Werkstücks, müssen Schleifkörper aus der Trommel herausgenommen und durch andere ersetzt werden. Das Schleifmittel ist eine wässrige Lösung. Bei Bedarf werden weitere Substanzen zugemischt, um die Oberflächeneigenschaften des Werkstücks zu beeinflussen.

Vor- und Nachteile des Trowalisierens

Da Trowalisieren und Gleitschleifen die gleichen technischen Prozesse sind, haben sie auch die gleichen Vor- und Nachteile, die in der folgenden Tabelle dargestellt sind.

Vorteile

Nachteile

  • Vielfältige Oberflächenbehandlung in einem Prozessschritt möglich
  • Hoher Automatisierungsgrad möglich
  • Ungeeignet für komplexe Werkstücke und Vertiefungen
  • Grate werden ggf. in Bohrungen gebogen
  • Zusatzmaterial preisintensiv