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ottim Metall GmbH

Blech Biegeradius berechnen

Wenn Sie das lesen, brauchen Sie höchstwahrscheinlich Blech- und Metallbauteile zu besten Konditionen in höchster Qualität? Lassen Sie uns sprechen oder bestellen Sie direkt individuelle Blechteile online!

Bei ottim biegen wir alles in die erfolgreiche Richtung - natürlich im exakt berechneten Biegeradius. Dank effizienter Abkantbänken von Trumpf und Safan bringt unser Team aus Facharbeitern Werkstücke in Ihre angeforderte Form.

Was ist der Biegeradius bei Blech?

Ein Biegeradius ist der Innenradius eines Werkstücks nachdem es in einem Biegevorgang in eine bestimmte Form gebracht wurde. Aufgrund des Blech-Biegevorgangs nimmt die Festigkeit des Werkstücks ab. Die Materialstärke an der Biegestelle des Werkstücks wird ebenfalls verringert. Werkstücke aus Metall oder Bleche werden am häufigsten in einem Biegevorgang verformt. Vor dem Biegen eines Werkstücks ist es wichtig, dass der Mindestbiegeradius des Werkstücks bekannt ist.

Was ist der Mindestbiegeradius bei Blech?

Der Mindestbiegeradius beschreibt den kleinstmöglichsten Biegeradius eines Materials ohne dass das Werkstück bricht. Diese Faktoren beeinflussen den Mindestbiegeradius eines Werkstücks:

  • Werkstoffeigenschaften (Dehngrenze, Zugfestigkeit)
  • Dicke
  • Verwendete Werkzeuge zum Biegen
  • Biegegeschwindigkeit
  • Walzrichtung des Werkstoffs
  • Kantverfahren

Welche Folgen hat eine Unterschreitung des Mindestbiegeradius?

Wird der Mindestbiegeradius unterschritten, kann dies u.a. folgende negative Auswirkungen auf das Werkstück, insbesondere Blech haben:

  • Risse an der Außenseite des Blechs
  • Quetschungen an der Innenseite des Blechs
  • Änderung des Querschnitts in der Biegezone des Blechs
  • Qualitätsminderung
  • Nacharbeiten oder sogar Ausschuss

Welchen Einfluss hat die Walzrichtung auf das Biegen beim Blech?

Beim Walzen eines Blechs wird das faserartige Werkstoffgefüge gestreckt. Die Fasern werden in Richtung der Walzrichtung ausgedehnt. Wenn ein Werkstück entlang der Walzrichtung gebogen wird, kann es vorzeitig brechen. Der Mindestbiegeradius ist daher abhängig von der Walzrichtung des Werkstoffs. Wird das Werkstück entlang der Walzrichtung gebogen, wird ein größerer Mindestbiegeradius benötigt um das Werkstück nicht zu beschädigen, als bei einer Biegung entgegen der Walzrichtung.

Wie wird der Mindestbiegeradius bestimmt?

Da der Mindestbiegeradius vom Werkstoff des zu biegenden Blechs abhängt, gibt es keine einheitliche Formel um den Mindestbiegeradius zu bestimmen. In verschiedenen DIN-Normen sind Tabellen für den Mindestbiegeradius abgedruckt:

  • DIN 5520 für Biegeteile aus Nichteisen-Metallen
  • DIN 6935 für das Kaltbiegen von Stahl
  • DIN 25570 für Biegeradien von Rohren

Was ist Rückfedern?

Rückfedern beschreibt eine geometrische Änderung eines Werkstücks nach einem Umformprozess wie dem Biegen. Wenn die Kraft des Umformwerzeugs wegfällt, federn das Werkstück zurück. Vor allem Tief- und Streckziehteile federn nach Ende der Blechumformung zurück. Hierdurch wird die Maßgenauigkeit des Werkstücks negativ beeinflusst. In der Industrie kann mithilfe von Sensoren ein Rückfedern frühzeitig erkannt und kompensiert werden.

Blech Biegeradius berechnen

Mit folgenden zwei Formeln kann der korrekte Biegeradius für ein Blech vorab berechnen. Bei der Rechnung zum Biegeradius sollte immer auf die Vorgaben der Konstruktion achten. Alternativ kann die Berechnung des Blech Biegeradius scheitern.