+49 30 720032 0 mail@ottim.de
Seite wählen

ottim Metall GmbH

Blecharten

Wenn Sie das lesen, brauchen Sie höchstwahrscheinlich Blech- und Metallbauteile zu besten Konditionen in höchster Qualität? Lassen Sie uns sprechen oder bestellen Sie direkt individuelle Blechteile online!

Bei ottim haben wir verschiedene Möglichkeiten Blech zu be- und verarbeiten. Mit unserem Laserschneider FLC-3015AJ von Amada und zwei Stanz-Laser-Maschinen von Trumpf können wir Blech schnell, hochpräzise und effizient schneiden. Für kleinere Schneideaufgaben kommen diverse Tafelscheren zum Einsatz. Dank modernen Abkantbänken von Trumpf und Safan bringen unsere kompetenten Facharbeiter Bleche in das gewünschte Format.

Sie möchten Blech kaufen oder benötigen Unterstützung bei der Auswahl der passenden Blechdicke für Ihr Konstruktionsvorhaben? Wir helfen Ihnen beim Kauf und der Bestellung von Blech weiter. Rufen Sie uns noch heute an. Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit.

Was ist Blech?

Als Blech wird ein dünn gewalztes oder gehämmertes Stück aus Metall bezeichnet. Die Länge und Breite ist bei Blechen deutlich größer als Dicke. Sehr viele Metalle können zu Blech verarbeitet werden. Blech wird bei verschiedene Anwendungen in der Industrie, bei der Lebensmitteproduktion oder im Fahrzeugbau verwendet. Die häufigste Form in der Blech jeder Person bekannt sein sollte, ist die Aluminiumfolie, die in nahezu allen Küchen im Regel liegt.

Welche Blecharten gibt es?

Um die verschiedenen Arten von Blech unterscheiden zu können, werden Sie anhand der Dicke in Gruppen eingeteilt. In der Norm DIN EN ISO 10.079 wird die Bleche nach ihrer Dicke eingeteilt:

Namen des Blechs

Dicke des Blechs

Feinblech

Kleiner 3 mm

Grobblech

Größer 3 mm

Vor der internationalen Norm (DIN ES ISO 10.079) und der deutschen Vorgängernorm DIN 1.543, wurde Blech noch weiter unterteilt:

Namen des Blechs

Dicke des Blechs

Feinblech

Kleiner 1 mm

Dünnblech

Größer 1 mm und kleiner 3 mm

Mittelblech

Größer 3 mm und kleiner 5 mm

Grobblech

Größer 5 mm bis 60 mm

Welche Materialart gibt es bei Blech?

Grundsätzlich kann aus jedem Metall Blech hergestellt werden. Blech aus Stahl, Aluminium, Kupfer, Zink und Titan sind jedoch die gebräuchlichsten Materialarten. Neben der Materialart ist die Oberflächenbeschaffenheit ein anderes Entscheidungskriterium für den Kauf von Blech. Je nach Anforderung und Einsatzzwecke kann die Oberfläche folgende Eigenschaften haben:

  • Blank
  • Gelocht (als Lochblech)
  • Vorbewittert
  • Gebürstet
  • Matt

Wo wird Blech eingesetzt?

Aufgrund einer guten Formbarkeit und einer gleichzeitig hohen Widerstandsfähigkeit wird Blech in vielen Industriebereichen eingesetzt. Eine Auswahl der Industriebereiche mit einem Beispiel zur Nutzung finden sich in der Tabelle.

Industriebereich

Beispiel zur Verwendung

Schiffsbau

Außenhülle

Fahrzeugbau

Karosserie

Elektroindustrie

Schaltschränke

Lebensmittelindustrie

Aluminiumfolie, Konserven

Maschinenbau

Motorgehäuse

Wie wird Blech bearbeitet?

Blech kann mit Maschinen oder Werkzeugen bearbeitet werden. Wenn Blech in ausgewählte Größen gebracht werden soll, kann es geschnitten werden. In der Industrie werden für den Schneidevorgang Laser-, Plasma- oder Autogenschneidemaschinen verwendet. Bei der Verwendung von Laserschneidemaschinen sollte darauf geachtet werden, dass mögliche Reflexionen des Blechs die Laserschneiden nicht beschädigen. Wird das Blech vor dem Laserschneiden so vorbehandelt damit das Blech den Laser nicht mehr reflektiert, kann eine Beschädigung der Laser verhindert werden. Für kleinformatiges Blech können Blechscheren zum Schneiden verwendet werden.

Wenn das Blech nicht geschnitten, sondern nur in eine bestimmte Form gebracht werden, werden Biege- und Abkantmaschinen benutzt. Hier wird das zu verformende Blech eingespannt und dann auf ein eingestelltes Maß gebogen bzw. abgekantet. Beim Abkanten von Blech ist darauf zu achten, dass das Blech aufgrund des Rückfedern weiter gebogen wird. Nähere Informationen hierzu finden Sie in unserem Artikel zu den Biegeradien von Blech [weiterführenden Link zum Text zu den Biegeradien einfügen].

Ist Blech magnetisch?

Ob ein Blech magnetische Eigenschaften aufweist, hängt von der inneren Struktur und des eingesetzten Material ab. Da Stahl am häufigsten für Blech genutzt wird, wird nachfolgend die innere Struktur von Stahl näher erläutert. Die innere Struktur, auch Gefüge genannt, wird dabei in drei Arten eingeteilt:

  • Austentisch
  • Ferritisch
  • Martensitisch

Das Gefüge beschreibt die Verteilung der Atome innerhalb des Stahl. Je nach Aufbau des Gefüges im Stahl kann das Blech somit magnetisch sein oder nicht. Austentische Stähle sind gar nicht und nur sehr gering magnetisch. Stahl mit ferritischen und martensitischen Gefügen sind hingegen sehr häufig magnetisch. Ob ein Blech aus Stahl magnetisch ist oder nicht, kann letztendlich nur an der Werkstoffnummer oder Kurzbezeichnung der eingesetzten Stahlsorte herausgefunden werden.

Blechformate

Bei ottim können Sie Blech in standardmäßigen Formaten kaufen und bestellen. Mit unserem Laserschneider FLC-3015AJ von Amada und zwei Stanz-Laser-Maschinen von Trumpf können wir Blech schnell, hochpräzise und effizient schneiden. Für kleinere Schneideaufgaben kommen diverse Tafelscheren zum Einsatz. Dank modernen Abkantbänken von Trumpf und Safan bringen unsere kompetenten Facharbeiter Bleche in das gewünschte Format. Auf Anfrage können wir Ihnen auch Sonderformate anfertigen. Rufen Sie uns gerne an und wir besprechen Ihre Wünsche und Anforderungen.

Welche Blechformate gibt es?

Neben individuellen Sonderformaten wird Blech genormten Formaten standardmäßig hergestellt. Die Tabelle zeigt die Bezeichnung des Formats und die Abmessungen:

Bezeichnung

Abmessung des Blechs

Kleinformat

1.000 mm x 2.000 mm

Mittelformat

1.250 mm x 2.500 mm

Großformat

1.500 mm x 3.000 mm

Maxiformat

2.000 mm x 4.000 mm

Mögliche Überformate sind in den folgenden Abmessungen erhältlich:

  • 2.000 mm x 6.000 mm
  • 2.500 mm x 6.000 mm
  • 3.000 mm x 6.000 mm
  • 3.500 mm x 7.000 mm
  • 3.500 mm x 14.000 mm
  • 4.000 mm x 12.000 mm
  • 4.000 mm x 16.000 mm

Technisch sind noch weitere Abmessungen möglich, doch wird der Transport und die Weiterverarbeitung noch größer dimensionierter Bleche immer aufwändiger und kostenintensiver.

Biegeradius

Bei ottim biegen wir alles in die erfolgreiche Richtung. Dank modernen Abkantbänken von Trumpf und Safan bringen unsere kompetenten Facharbeiter Werkstücke in die angeforderte Form. Sie benötigen gebogene Werkstücke und Bauteile aus Metall oder Nichtmetall? Dann rufen Sie uns direkt an und lassen uns über Ihre Wünsche sprechen.

Was ist ein Biegeradius?

Ein Biegeradius ist der Innenradius eines Werkstücks nachdem es in einem Biegevorgang in eine bestimmte Form gebracht wurde. Aufgrund des Biegevorgangs nimmt die Festigkeit des Werkstücks ab. Die Materialstärke an der Biegestelle des Werkstücks wird ebenfalls verringert. Werkstücke aus Metall oder Bleche [ggf. das Wort Blech als Hyperlink zum Artikel zu den Blecharten nutzen] werden am häufigsten in einem Biegevorgang verformt. Vor dem Biegen eines Werkstücks ist es wichtig, dass der Mindestbiegeradius des Werkstücks bekannt ist.

Was ist der Mindestbiegeradius?

Der Mindestbiegeradius beschreibt den kleinstmöglichsten Biegeradius eines Materials ohne dass das Werkstück bricht. Diese Faktoren beeinflussen den Mindestbiegeradius eines Werkstücks:

  • Werkstoffeigenschaften (Dehngrenze, Zugfestigkeit)
  • Dicke
  • Verwendete Werkzeuge zum Biegen
  • Biegegeschwindigkeit
  • Walzrichtung des Werkstoffs
  • Kantverfahren

Welche Folgen hat eine Unterschreitung des Mindestbiegeradius?

Wird der Mindestbiegeradius unterschritten, kann dies u.a. folgende negative Auswirkungen auf das Werkstück haben:

  • Risse an der Außenseite
  • Quetschungen an der Innenseite
  • Änderung des Querschnitts in der Biegezone
  • Qualitätsminderung
  • Nacharbeiten oder sogar Ausschuss

Welchen Einfluss hat die Walzrichtung auf das Biegen?

Beim Walzen eines Materials wird das faserartige Werkstoffgefüge gestreckt. Die Fasern werden in Richtung der Walzrichtung ausgedehnt. Wenn ein Werkstück entlang der Walzrichtung gebogen wird, kann es vorzeitig brechen. Der Mindestbiegeradius ist daher abhängig von der Walzrichtung des Werkstoffs. Wird das Werkstück entlang der Walzrichtung gebogen, wird ein größerer Mindestbiegeradius benötigt um das Werkstück nicht zu beschädigen, als bei einer Biegung entgegen der Walzrichtung.

Wie wird der Mindestbiegeradius bestimmt?

Da der Mindestbiegeradius vom Werkstoff des zu biegenden Werkstücks abhängt, gibt es keine einheitliche Formel um den Mindestbiegeradius zu bestimmen. In verschiedenen DIN-Normen sind Tabellen für den Mindestbiegeradius abgedruckt:

  • DIN 5520 für Biegeteile aus Nichteisen-Metallen
  • DIN 6935 für das Kaltbiegen von Stahl
  • DIN 25570 für Biegeradien von Rohren

Was ist Rückfedern?

Rückfedern beschreibt eine geometrische Änderung eines Werkstücks nach einem Umformprozess wie dem Biegen. Wenn die Kraft des Umformwerzeugs wegfällt, federn das Werkstück zurück. Vor allem Tief- und Streckziehteile federn nach Ende der Blechumformung zurück. Hierdurch wird die Maßgenauigkeit des Werkstücks negativ beeinflusst. In der Industrie kann mithilfe von Sensoren ein Rückfedern frühzeitig erkannt und kompensiert werden.

Mit folgenden zwei Formeln kann der korrekte Biegeradius für ein Werkstück vorab berechnet werden: